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6. Hallen-Bezirksmeisterschaft: „Enorme Qualität der Teilnehmer“

Geschrieben von Maik Bartkowiak am .

Castrop-Rauxel. Am vergangenen Sonntag, dem 04. Februar 2018, wurden die Titel der diesjährigen Hallenbezirksmeisterschaft vergeben. Im Sportforum Castrop-Rauxel duellierten sich 24 Spielerinnen und Spieler, um einen der zwölf begehrten Titel zu gewinnen. Mit über 170 Teilnehmer sind die Bezirkswettkämpfe gestartet und wurden auch in Blau-Weiß Castrop 06, beim TC Rot-Weiß Bochum-Werne und beim TC Blau-Weiß Wanne-Eickel ausgetragen. Bei der mit Abstand größten Bezirksmeisterschaft im WTV siegten Anastasia Meglingskaya und Lynn Max Kempen in den Königsdisziplinen der Damen und Herren. Eine erneut großartige Veranstaltung, bestens organisiert vom Vierköpfigen Team des Huckarder TC, ging zu Ende.

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Zwölf neue Siegerinnen und Sieger und ebenso viele Finalisten gehen aus der diesjährigen Hallenbezirksmeisterschaft hervor. Alles möglich gemacht durch die Verantwortlichen um Kreissportwart Ruhr Jörg Kämper (li.), Turnierleiter Heiko Krieger (2.v.re.) und Hauptinitiator Stefan Schneider(re.). © Ruhr-Lippe

Bezirksvorsitzender Stefan Schneider lobte die Turnierleitung in höchsten Tönen: „Wie in den vergangenen Jahren wurde erneut alles top organisiert.“ Viele Teilnehmer lobten die Turnierleitung um Heiko Krieger, Stefan Domschat, Fred Totzke und Tanja Scholz schon während des Turniers, denn es kam kaum zu Verzögerungen im Zeitplan. Das lag auch daran, dass man auf andere Hallen zurückgreifen konnte. „Neben dem Forum waren wir auch in Blau-Weiß Castrop 06, beim Rot-Weiß Bochum-Werne und hatten die Halle des Blau-Weiß Wanne-Eickel noch als Backup“, erklärte Heiko Krieger.

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Volles Haus: Zur Siegerehrung sind viele erschienen, um den neuen Titelträgern zu gratulieren. © Ruhr-Lippe

Weiterhin lobte Stefan Schneider bei der Siegerehrung den Austragungsort, das Sportforum in Castrop-Rauxel, welches immer ein hervorragender Gastgeber sei. Er und Daniel Stuke hatten als Oberschiedsrichter nahezu nichts zu tun. Eine faire, freundliche und entspannte Atmosphäre ging von Spielern und Zuschauern aus.

Lynn Max Kempen krönte sich zum Sieger des Turniers. © Ruhr-Lippe
In diesem Jahr konnte man die Qualität des Turniers nochmal deutlich steigern. „Wir haben immer einen Stamm von etwa Zweidrittel der Spieler, die jedes Jahr teilnimmt. Ein Drittel wechselt von Jahr zu Jahr“, erläutert Heiko Krieger. Paradebeispiel für die gesteigerte Spielerklasse ist die Herren 50, wo man Spieler mit LK13 schon nicht mehr zulassen konnte. Viele Maßnahmen wurden getroffen, um eben das Turnier für die in der Rangliste höher dotierten Spieler interessanter zu gestalten. So wurde beispielsweise das Preisgeld um 50% erhöht und wertvolle Sachpreise wurden am Ende des Turniers überreicht. Für die Sieger gab es ein großes Handtuch, WTV-Tour Bälle und einen 40,-€ Einkaufsgutschein für den im Sportforum ansässigen Shop von Stefan Milardovic. Der Zweitplatzierte durfte sich über 30,-€ und ein kleines Handtuch freuen.

Zur Siegerehrung gab es dann noch eine Tombola mit tollen Preisen. Dazu gehörten Handtücher, Trinkflaschen, Tennissaiten, Kappen, T-Shirts sowie eine Schlägertasche und ein Rucksack. Als Hauptpreis gab es K-Swiss Bekleidungsausrüstung im Wert von insgesamt 350,- €.

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Stefan Milardovic (links) überreichte dem Gewinner den wertvollen Tombolahauptpreis. © Ruhr-Lippe

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Der Finalist Marcel Zielinski (rechts) zusammen mit dem Sieger Lynn Max Kempen. © Ruhr-Lippe
Bei den qualitativ sehr stark besetzten A-Feldern der Damen und Herren gibt es in diesem Jahr neue Gewinner. Titelverteidiger bei den Herren, Marcel Zielinski (DTB 170, Parkhaus Wanne-Eickel), spielte sich sicher ins Finale. Lediglich im Halbfinale gegen Luca Matteo Sobbe (DTB 433, TuS Ickern) hatte der 17-Jährige eine engere Partie. Dennoch setzte er sich mit 6:3, 6:4 durch. Lynn Max Kempen (DTB 96, TuS Dortmund-Brackel) spielte sich auch ins Finale, musste aber um den Einzug ins Finale kämpfen. Der ungesetzte Florian Stephan (Gelsenkirchener TK) bot ihm Paroli und zwang den 23-Jährigen in den Match-Tiebreak. Kempen ließ sich nicht beirren und gewann das Halbfinale 4:6, 7:6, 10:5. Im Finale standen sich die beiden auf dem Papier besten Spieler des Turniers gegenüber. Ein solides Spiel von Kempen verhalf ihm unter anderem zum Sieg. Mit 6:2, 6:3 krönte sich Kempen zum Bezirksmeister.
 
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Anastasia Meglinskaya steckte den ersten Satz, der an ihr vorbeizog, gut weg und gewann das Turnier. © Ruhr-Lippe
Bei den Damen kann Anastasia Meglingskaya (DTB 197, Grün-Weiß Herne) ihr Double feiern, indem sie gleichzeitige Titelträgerin bei Sommer- und Winterbezirksmeisterschaft ist. Sie gewann das Finale gegen die zehn Jahre jüngere topgesetzte Svetlana Iansitova (DTB 150, TuS Ickern). Nach einem starken Auftakt von Iansitova fand Meglingskaya immer besser ins Spiel und hatte im Match-Tiebreak das glücklichere Händchen zum 0:6, 6:4, 11:9 Sieg. Zuvor schlug Meglingskaya die Vorjahresfinalistin Anne Elisa Zorn (DTB 183, TuS Ickern) mit 6:1, 2:0 nach Aufgabe. Iansitova gewann ihr Halbfinale sehr deutlich gegen die Nummer vier des Turniers, Mareike Köhler (DTB 271, Eintracht Dortmund), mit 6:0, 6:1.

Bei den Herren 30 spielte sich Thomas Przybylek (DTB 82, Weitmar 09) ins Finale, indem er sein Halbfinale gegen André Jarczak (VfT Schwarz-Weiß Marl) mit 6.2, 6:4 gewinnen konnte. Dort wartete der ungesetzte Tobias Kersting (TV Altlünen), der sein Halbfinale gegen Sascha Pistolek (Blau-Weiß Castrop 06) kampflos gewinnen konnte. Das Finale war recht ausgeglichen. Doch am Ende setzte sich der auf dem Papier stärkere Przybylek mit 3:6, 6:2, 10:3 durch und gewann den Titel.

Die Herren 40 suchten in zwei 3er-Gruppen die beiden Endspielteilnehmer. Stefan Scharke (TuS 59 Hamm) und Vladimir Francki-Wrobel (Eintracht Dortmund) konnten ihre Gruppenspiele recht deutlich gewinnen, wobei Francki-Wrobel gerade mal ein Spiel abgab. Diesen Vorteil machte er sich auch im Finale zunutze und gewann den Titel durch ein 7:6, 6:2.

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Thomas Przybylek (rechts) setzte sich im Finale gegen Tobias Kersting durch. © Ruhr-Lippe Stefan Scharke (links) musste sich dem stark spielenden Vladimir Francki-Wrobel geschlagen geben. © Ruhr-Lippe

Bei den Damen 40 spielten sich die beiden Favoritinnen bis ins Endspiel. Während Kirsten Wiegard (Rot-Weiß Bochum-Werne) wie schon zuvor wenig Probleme beim 6:1, 6:0 gegen Nicole Zschernack Wilhelmus (Dortmunder TK Rot-Weiß 98) hatte, musste Britta Neumann (Blau-Weiß Harpen) im Halbfinale um den Endspieleinzug kämpfen. Mit 3:6, 6:4, 10:5 gewann sie im Match-Tiebreak gegen Ina Weiten (Bochum-Süd). Im Finale war das Duell recht ausgeglichen. Erst im Match-Tiebreak bewies Wiegard das glücklichere Händchen und holte sich den Titel mit 5:7, 6:1, 10:8.

Ein sehr enges Finale gab es bei den Herren 45 zwischen Thorsten Wiegmann (TuS 59 Hamm) und Marc Bartels (Eintracht Dortmund). Der Dortmunder konnte die Partie denkbar knapp mit 6:4, 2:6, 14:12 für sich entscheiden. Zuvor gewann Wiegmann sein Halbfinale gegen Karsten Breker (Freigrafendamm) mit 6:4, 6:4. Bartels setzte sich im Halbfinale 6:3, 6:3 gegen Carsten Brosch (Südpark Bochum) durch.

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Kirsten Wiegard (rechts) setzte sich im Finale gegen Britta Neumann durch. © Ruhr-Lippe Marc Bartels (links) konnte sich den Titel gegen Thorsten Wiegmann erkämpfen. © Ruhr-Lippe

Die Herren 50 war qualitativ die stärkste Konkurrenz. 16 Spieler zwischen LK sieben und zwölf duellierten sich auf höchsten Niveau. Kein Gesetzter mischte hier mehr im Halbfinale zwischen Christian Schabram (TuRa Bergkamen) und Peter Kauschke (TC Kirchhörde), sowie Michael Paul (Skiclub Werl) und Stephan Gebauer (TC Holzwickede) mit. Gebauer, mit einem 6:3, 4:1 Sieg nach Aufgabe, und Kauschke, durch ein 6:2, 6:2, zogen ins Finale ein. Auch dieses musste wie so viele durch einen Match-Tiebreak entschieden werden. Am Ende war Gebauer mit 6:1, 2:6, 10:8 der glückliche Gewinner.

Acht Spielerinnen traten bei den Damen 50 an. Da sie mit den anderen Damenkonkurrenzen zusammengelegt wurde, fand hier einzig eine Nebenrunde statt. Die an zwei gesetzte Angelika Appelhoff (Grün-Weiß Bochum) traf im Finale auf die an eins gesetzte Ursula Fichtner (Recklinghäuser TG). Mit 6:4, 6:3 ging der Titel an die Spielerin aus Bochum. Die Nebenrunde gewann Anja Fahrenbruch (Rot-Weiß Aplerbeck).

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Stephan Gebauer ist neuer Bezirksmeister der Herren 50. © Ruhr-Lippe Ursula Fichtner (links) musste sich der stark spielenden Angelika Appelhoff geschlagen geben. © Ruhr-Lippe

Thomas Reddemann (Recklinghäuser TG) wurde bei den Herren 55 seiner Setzposition gerecht und erspielte sich den Titel. Sein Endspielgegner Meinolf Dietrich (Rot-Weiß Bochum-Werne) erwies sich als ebenbürtiger Kontrahent und zwang den Recklinghäuser in den Match-Tiebreak, den Reddemann aber zum 4:6, 6:4, 10:6 Endstand für sich entscheiden konnte.

Rainer Hampel (Grün-Weiß Herne) konnte sich, als einziger Ranglistenspieler der Herren 60, zum Titel krönen. Im Finale bezwang er den an zwei gesetzten Rolf Makowski (Hertener TC) mit 6:0, 6:4 gerade im ersten Satz relativ deutlich.

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Endspielteilnehmer Meinolf Dittrich (rechts) gratuliert dem neuen Bezirksmeister der Herren 55 Thomas Reddemann. © Ruhr-Lippe Rolf Makowski war im Finale unterlegen. © Ruhr-Lippe

Deutschlands Nummer 89 der Herren 65, Peter Faber (TG Gahmen), gewann die Konkurrenz. Deutlich gewann er das Finale gegen Detlev Fischer (Buer Schwarz-Weiß-Grün) mit 6:2, 6:2.

Sein Mannschaftskollege Wilfried Kiwall (TG Gahmen) machte es ihm in der Herren 70 gleich. Sehr knapp, dennoch erfolgreich war er beim 7:5, 5:7, 10:6 gegen Peter Rummelt (TC Emschertal).

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Peter Faber ist neuer Bezirksmeister der Herren 65. © Ruhr-Lippe Wilfried Kiwall (links) erkämpfte sich den Titel gegen Peter Rummelt. © Ruhr-Lippe

Alle Tableaus und Ergebnisse sowie weitere Infos der Damen/Herren und der Senioren unter mybigpoint.de. In der Galerie gibt es einige Actionfotos.

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