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Fünf Seminare für Jugend-Mannschaftsführer durchgeführt

Geschrieben von Daniel Stuke am .

Kamen. Pünktlich nach den Osterferien hat der Jugendausschuss des Bezirks Ruhr-Lippe in jedem seiner drei Kreise Mannschaftsführer-Seminare veranstaltet. Ziel dieser fünf Veranstaltungen, an denen insgesamt 81 Mannschaftsführerinnen und Mannschaftsführer sowie einige Vereinsvertreter teilgenommen haben, war es, den Begleitern der Kinder eine gewisse Handlungssicherheit zu geben und ihnen auch Tipps & Tricks zu verraten, wie sie einen Spieltag und dessen Vorbereitung entspannt über die Bühne bekommen.

Knappe zwei Stunden dauerte jede Veranstaltung und viele Informationen sind kommuniziert worden. Themenschwerpunkte waren u.a. "Allgemeine Tipps", "Regeln und Ordnungen", "Organisation eines Spieltags" und "Verlegungen von Begegnungen". Auch wurden die Mannschaftsführer/innen darauf vorbereitet, dass sie als Oberschiedsrichter gewisse Rechte und Pflichten haben. So wurde beispielsweise auf einige Regeln eingegangen, Probleme und natürlich deren Lösungen wurden thematisiert. Ebenso wurde im Rahmen von möglichen Spielverlegungsanfragen und Situationen am Spieltag selbst immer wieder an das Wohlwollen im Sinne der Kinder appelliert, so dass hoffentlich nur sehr wenige (am besten selbstverständlich gar keine) Entscheidungen am "grünen Tisch" gefällt werden müssen.

Bezirksjugendkoordinator Daniel Stuke, der alle Seminare geleitet hat, ist mit den Seminaren absolut zufrieden. "Die Nachfrage zeigt uns, dass solche Veranstaltungen von den Vereinen durchaus angenommen werden. Wir finden es wichtig, dass auch Eltern, die selbst kein Tennis spielen und von der Materie nicht so viel Ahnung haben, mit den wichtigsten Regeln und Infos versorgt werden, um so gut vorbereitet und entspannt die Matches ihrer Kinder begleiten zu können", erklärt Stuke die Intention dieser Seminare. "Viele der angesprochenen Dinge sollten aber auch auf den berühmten 'worst case' vorbereiten und die Teilnehmer darauf hinweisen, was die Regeln theoretisch möglich machen. Allerdings wollen wir gar nicht, dass die Regeln im Jugendbereich so haarklein ausgenutzt werden", merkt der Bezirksjugendkoordinator im Namen aller Spielleiter an. "Fast jede Regel hat gewisse Toleranzen, die eingeräumt werden sollten. Wir appellieren bei allem Respekt vor den Regeln daher immer an das Fingerspitzengefühl der Mannschaftsverantwortlichen im Sinne der Kinder zu handeln. Die Kinder und Jugendlichen sollen auf dem Platz Spaß haben - und der schönste Sieg ist immer noch der fair erkämpfte."

Für die Jugend-Mannschaftsführer steht im Download-Bereich ein Ordner zur Verfügung, der alle relevanten Regeln sowie auch viele Vordrucke beinhaltet: hier klicken!

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